Die Mandelentzündung



Eine Infektion der Gaumenmandeln ist vielen auch als Mandelentzündung bekannt. Der medizinische Fachausdruck lautet Tonsillitis oder Angina tonsillaris. Solch eine Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten. So können die dafür verantwortlichen Viren bei Erwachsenen schneller eine Entzündung auslösen, als bei Kindern.

In den meisten Fällen handelt es sich um die beta- hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A. Sind die Patienten schon im vorangeschrittenen Lebensalter
Mandelentzündung
so kann es sich auch um Pneumokokken oder den Keim Hämophilus influenza (HiB). Eine solche Entzündung der Mandeln heilt in der Regel folgenlos ab. In ganz seltenen Fällen dauert eine solche Entzündung mehr als drei Monate. Ist dies der Fall so sind die Mandeln chronisch entzündet, eine solche Erkrankung nennt man chronische Tonsillitis. Hier ist eine aufwendige und langwierige Therapie notwendig. In seltenen Fällen können die für die Mandelentzündung verantwortlichen Keime auch andere Organe im Körper befallen und dort für Komplikationen sorgen. Das bedeutet dass eine Mandelentzündung in verschiedene Bereiche eingeteilt wird.

Handelt es sich um eine bakterielle Infektion, so sind hohes Fieber und sehr starke Halsschmerzen häufige Begleiterscheinungen. Virale Infektionen sind in der Regel schwächer ausgebildet und rufen somit auch nicht so starke Begleiterscheinungen hervor. Eine Mandelentzündung ist eine hochansteckende Krankheit, bei welcher der Übertragungsweg die Tröpfcheninfektion ist.

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